ZEITTAFEL LUDWIGSHÖHE

Die Ludwigshöhe hieß vor ihrer Entdeckung als Ausflugsziel "Kirchberg" bzw. "Milchberg"

Entdeckung des Milchberges (Kirchberges) als Ausflugsziel 1816 (1.Version)
durch einen Soldaten bzw.1818 (2.Version) durch einen Forstbeamten.
„Schöne Aussicht in die Ebene“ - Spruch "Hier oh Wandrer stehe still!"

Errichtung einer kleinen „Waldanlage“. Am „Ludwigstag“ 1818 erste Verköstigung einer
privaten Gesellschaft durch den Bessunger Wirt Faust

Namensgebung „Ludwigshöhe“ durch Großherzog Ludewig I. 1818 , der durch viele Spazierfahrten durch den Bessunger Wald nun auch diesen „reizenden Punkt“ durch Erzählungen kennengelernt hatte und ihn daraufhin vergrößern ließ.

Wege hinauf zur Ludwigshöhe werden verbessert

Ein erster Tempel wird gebaut und ein Feuerherd (Feuerstelle) mit Moosbänken und Mühlsteintisch installiert.

Der Wirt Faust bekommt offiziell die Erlaubnis von Großherzog Ludewig I. an schönen Tagen Getränke und Speisen auf der Ludwigshöhe anzubieten.
Der Ludwigshöh-Wirt Faust wird später in der Lokalposse "Der Datterich " erwähnt.

Zustrom von Ausflüglern nimmt zu. Bauten werden vergrößert.

Ein weiterer gebauter Tempel brennt ab. 1838   wird er ersetzt durch ein massives, steinernes („Gast-") Haus . (die spätere "Ludwigsschänke")

Im Jahr 1852 erwirbt Jacob Frey (Nachfolger von Christoph Faust) weiteren Grund und Boden auf der Ludwigshöhe. Weitere Ausschankvergrößerungen (inkl. Fremdenwohnheim) und Anbauten (Kurhaus – heutiges Wohnhaus westlich der Terrasse) folgen bis 1884.

Wilhelm Schwab, Darmstädter Stadtverordneter und Mitbegründer der heutigen Darmstädter Bauverein AG, sponsert den Bau des Ludwigsturms als Erinnerung „an schöne Stunden in den Wäldern um Darmstadt.“. Großherzog Ludwig IV stimmt dem Vorhaben zu.

1882 Einweihung des Ludwigsturms (24.9.1882) an der Stelle an der der erste Holztempel errichtet worden war.

1886 Neuer Pächter: Wilhelm Emmel
1898 Fremdenwohnheim brennt ab.

1900-1901
Wiederaufbau in größerem Stil
um 1900 Bau einer Bobbahn in westliche Richtung. Eintiefung in den Waldboden. Präperation der Bahn  und Kurven  "per Hand". Durch die damaligen strengen Winter bestand die Möglichkeit die Bahn mit Wasser zu bearbeiten. Eis entstand. Geschwindigkeiten wuchsen, Kurven mussten speziell "ausgearbeitet" werden.
Ab 1900 Waghalsige Bobrennen auf der Bobbahn mit einigen schweren Unfällen

1906
Errichtung eines Musiktempels an der zuvor gebauten und heute noch existierenden Aussichtsterrasse. Ebenso erfolgt der Umbau zum Hotel-Restaurant.

1909 - 27.Februar. Unglück auf der Bobbahn mit 3 toten Soldaten des damaligen `Großherzoglichen Artilleriekorps`
1909  Errichtung eines Gedenksteins am Unglücksort. (Heutiger Standort.: Umzäunte Jeffersonsiedlung - "noch" nicht " wieder" begehbar)

um 1910-11 Fertigstellung der Umbauten am Hotel-Restaurant. Gößter Ausdehnung bis zur Zerstörung 1945!
1911 Neuer Pächter: Wirt Wilhelm Wenz aus Bessungen . ("Chausseehaus"). Großer Hotel-Restaurationsbetrieb mit Biergarten um den Turm bis hin zur Terrasse. Verschiedene Säle. Größter Saal mit einigen hundert Sitzplätzen.  Ebenso Skisprungschanze ( 1936er bis 1950er Jahre in Betrieb)  und Bobbahn ( Westlicher Richtung zur heutigen Jefferson Siedlung bis in die 1940er Jahre. Siehe auch "1900" ein paar Zeilen zuvor)  in unmittelbarer Nachbarschaft des Hotel-Restaurants gelegen. Selbstverliehene Bezeichnung "Luftkurort Ludwigshöhe" wird im Briefkopf  hinzugeschrieben.

Um 1915 Radrennen "Ludwigshöhe - Fahren" auf dem Gelände des VCD

Die Ludwigshöhe und ihr Hotel-Restaurant mausert sich zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im damaligen Deutschen Reich. Massen von Besuchern  wandern auf die Ludwigshöhe und erkundigen auch die nähere Umgebung mit "Waldpark Marienhöhe", Bismarckturm, Prinzenberg, Willbrandshöhe usw....

1936
Bau von Naturskisprungschanzen durch den Reichsarbeitsdienst

1940-1941
Errichtung von Wehrmachtsbaracken auf der Ludwigshöhe für den  Luftwaffenstab „Mittelrhein“.
Bau eines Hochbunkers für einen Nachtjägerleitstand - Deckname "Dachs" (Der ehemalige Hochbunker beherbergt heute eine Außenstelle der Bundesnetzagentur)
Zusätzliche Einmietung des Luftwaffenstabes in das Hotel-Restaurant. (Hochbunker/Nachtjägerleitstand nicht komplett einsatzbereit - Teibetrieb)

Bis Ende Februar 1945 Mietzahlung der Luftwaffe an Pächter Wilhelm Wenz, Hotel-Restaurant Betrieb seit Einquatierung des Luftwaffenstabs "Mittelrhein" nicht mehr möglich
März 1945 "Abzug" der Luftwaffe. Zuvor Sprengung und Brandschatzung des Hotel-Restaurants durch den auf der Ludwigshöhe stationierten Luftwaffenstab/ Wehrmacht. („Nero-Befehl“ Hitlers)
und nicht durch die Alliierten!!!
Ab 1945 Errichtung einer Funkstation der "Amerikanischen Alliierten" auf dem Gelände einer ehemaligen Flakstellung auf der Ludwigshöhe (Standort der heutigen Sternwarte) (Abzug  Mitte/Ende der 1950er

Um  1945-50 verschwindet auf nicht mehr nachvollziehbare Weise der über den 2.Weltkrieg völlig in Takt gebliebene Musiktempel am östlichen Rand der Aussichtsterasse. Eine große Lücke in der Mauerumrandung zeigt heute den ehemaligen Standort des Musiktempels. Ehemaliges Kurhaus/ heutige Wohnhaus westlich der Terasse geht in den Besitz des Forstes über.

1949 Errichtung eines „Cafe-Restaurant Ludwigshöhe“ östlich des Ludwigsturms.
Pächter Karl Borgmann, kurz danach bis 1961 Pächterin Liesel Dornbach. Skisprungschanze und Rodelhang Richtung Darmstadt weiterhin in Betrieb. In den 1950er Jahren erfolgt die Einstellung der Wintersportaktivitäten am Nordhang . Die Wiederaufforstung des Hanges steht im Vordergrund.
Währendessen Rückbau von fast allen Wehrmachtsbaracken. (Außer einer Wohnbaracke (Forstbesitz) und des nie ganz  fertig gestellten Nachtjägerleitstandes, 1956 Errichtung einer Funkstelle der damaligen Bundespost im ehemaligen Hochbunker)

Abtransport der Trümmer des Hotel-Restaurants bis  in die 1960er Jahre (wahrscheinlich nur bis Kelleroberkante.) Auftrag von Mutterboden, Rasenbepflanzung - Anpflanzung von "breitwurzelnden" Bäumen am ehemaligen Standort des Hotel-Restaurants Ludwigshöhe
Anfang der 1960er Jahre Wehrmachtsbaracke „Cafe-Restaurant Ludwigshöhe“ wird abgerissen und Standort renaturiert.
Ende der 1960er Jahre Verkauf des Ludwigshöhe-Grundstückes an einen privaten Investor.
Planungen für eine großflächige Neubebauung werden veröffentlicht.
Großprojekt „Hotel-Restaurant Ludwigshöhe“ HOLIDAY-INN

1974
platzt das Großprojekt „Hotel-Restaurant Ludwigshöhe“ HOLIDAY-INN

-Eine neues "Ludwigshöhe - Zeitalter" beginnt-

1975

1975 Stadt Darmstadt wird Eigentümer des Grundstücks um den Ludwigsturm
1975 Aufnahme des Ludwigsturms in die „Denkmalschutzliste“
1975 Gründung einer Bürgeraktion für die Ludwigshöhe unter dem Vorsitz des Bessungers Ernst Bickel. Ludwigshöhfeste werden ins Leben gerufen. (Bis zum heutigen Tag haben einige Bestand - 1.Mai - Nikolaus...)

1976

1976  21.August Errichtung eines „Kiosks“ mit Einkehrmöglichkeit auf der Ludwigshöhe.(die heute noch vorhandene „Ludwigsklause“ ). Großflächige Asphaltierung vor dem Kiosk. Errichtung von Bänken und Tischen rund um den Kiosk und den Turm. Ebenso Spielplatz, Freilandspiele, Wasser- und Grillstelle. (Alles wurde durch Vandalismus zerstört und Anfang der 1990 er Jahre abgetragen)
1976 Restaurierter und begehbarer Ludwigsturm wird eingeweiht

1981

1981 Bau einer Volkssternwarte auf der Ludwigshöhe am ehemaligen Standort der großen Flakstellung und der amerikanischen Funkstation
in den 1980er Jahren Verkauf des Wohnhauses westlich der Aussichtsterasse an Privatleute.

1990

1990 er Jahre mehrere schwere Stürme (darunter Orkan "Wiebke")  geben die hsitorische Sicht auf Darmstadt von der Aussichtsterasse des ehemaligen Hotel-Restaurants frei . Der Forst führt ein "Niederwaldbewirtschaftungskonzept" für diesen Ludwigshöhe-Nordhang ein. Sicherung der Sichtbezüge für die Zukunft .
Mitte 1990 Arbeitsansatz des Kampfmittelräumdienstes auf und um dem gesamten Ludwigshöheareal. Lückenloses Durchforsten des Areals und Abtransport von gefährlichen Hinterlassenschaften aus dem 2.Weltkrieg

1999

Mitte/Ende 1999 entsteht eine Idee des Bessunger Diplom-Ingenieurs Thomas Deuster für die Ludwigshöhe: Reaktivierung der Aussichtsterrasse des gesprengten Hotel-Restaurants Ludwigshöhe und gleichzeitig Umsetzung der Ludwigsklause an die historische Aussichtsterrasse . Erste Kontakte mit verschiedenen Institutionen werden geknüpft.

2003
 
Mitte/Ende 2003  Zukunftsvision (erste Skizzen / Pläne / Vorstellungen)  "Ausflugscafe Ludwigshöhe" von Diplom-Bauingenieur Thomas Deuster wird konkreter und nimmt seinen Anfang. (Reaktivierung der historischen Aussichtsterrasse des geprengten Hotel-Restaurants Ludwigshöhe nach alten Vorbild als Biergarten - Versetzung und Neubau der Ludwigsklause als "Ausflugscafe Ludwigshöhe" in westlicher Richtung vom Turm aus gesehen. (Oberhalb der Aussichtsterrasse mit Blick auf Darmstadt). Intensivere Kontakte werden mit der Stadt Darmstadt und der Bürgeraktion Bessungen/Ludwigshöhe aufgenommen, die bis zum heutigen Tag intensiviert und weiterverfolgt wurden und werden. Als Vorbild dient das "Bensheimer Kirschberghäuschen", jedoch "en miniature".
2003 Das Interesse der Bevölkerung am "Bessunger Hausberg" wird wieder größer. Das Schöne daran ist vor allen Dingen, dass die Ludwigshöhe zu 95% ganz nach historischen Vorbild erwandert oder mit dem Fahrrad befahren wird. Das Hinauffahren auf den Bessunger Hausberg ist und bleibt untersagt und bedarf in Ausnahmefällen einer besonderen Genehmigung von Forstamt Darmstadt!!

2004

2004 Idee über die Veröffentlichung eines Buches "Ludwigshöhe" nimmt Formen an
2004 Erste Gespräche mit verschiedenen Verlagen werden geführt
2004 Presseberichte über die Ludwigshöhe und über die Zukunftsvision für die Ludwigshöhe nehmen zu
2004 Renovierung der Ludwigsklause - Reichhaltige Angebote an Essen und Trinken werden seitdem von der neuen Pächterin Monika Wembacher und ihrem Team angeboten. Ein professionelles Konzept wird für die Bewirtung ausgearbeitet und umgesetzt. Der Zustrom zum Hausberg nimmt fortan weiter zu. Der Hausberg gewinnt wieder an Popularität. Ein historisches Ausflugsziel Darmstadts erlebt ein "Comeback". Als ein wahrer Glücksgriff als Pächter erweist sich dabei Monika Wembacher und ihr Team !! -Weiter so!! -
Ende 2004 Eine Planungsgruppe basierend auf der Zukunftsvision der Ludwigshöhe aus Deusters Buch "Die Ludwigshöhe - Der Bessunger Hausberg" formiert sich und "nimmt die Arbeit auf".
Ende 2004 Die S.Toeche-Mittler Verlagsbuchhandlung GmbH Darmstadt , eine der ältesten im Privatbesitz befindlichen Verlage Deutschlands, verlegt das Buch "über die Geschichte der Ludwigshöhe"
Ende 2004  Für das Ludwigshöhebuch entsteht der Entwurf einer "Neuen Ludwigsklause" von Jutta Heyd , Dipl.Ing. für Architektur

2005

2005 Frühjahr - Der "Bismarckturm" ist fertig saniert ( von der Bundesnetzagentur- gleichzeitig Besitzer) und erstrahlt im alten Glanz. Ein beliebtes Ausflugsziel der Ludwigshöheglanzzeit ist wieder einen Besuch wert. (ca.30 Minuten von der Ludwigshöhe entfernt) und wird als Kulturdenkmal von Wanderern und Geschichtsinteressierten gerne besucht.
2005 Gemeinsame Gründung  der Projektgruppe Ausflugscafe Ludwigshöhe - Deuster/Hennemann/Heyd - Projektleitung über Architekturbüro Hennemann / Bickenbach
2005
Idee für ein 2. Buch über "Ausflusgziele der Ludwigshöhe" nimmt konkrete Formen an
2005  Mai -Veröffentlichung des Buches "Die Ludwigshöhe - Der Bessunger Hausberg - Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft " im bis über den letzten Platz hinaus besetzten großen Saal des Prinz-Emil Schlösschens in Darmstadt-Bessungen. Seitdem ist das Buch in jeder Buchhandlung,  in der "Ludwigsklause" sowie über die "Ludwigshöhe"-Internetseiten erhältlich.
2005  Juni Ludwigshöhe -Vorträge werden angeboten und mit Interesse angenommen. Buchungen für private Anlässe sind möglich!
2005  Juli  - Eine Fahne weht wieder wie nach alter Tradition auf dem Ludwigsturm. Gestiftet durch die Bessunger Neue Nachrichten und den Ralf Hellriegel Verlag .
2005  August - Mutwillige Zerstörung von historischen Fundstücken (Bodenfliesen) des ehemaligen Hotel-Restaurants auf der Ludwigshöhe.
          -Überlegungen bezüglich einer Strafanzeige werden gehegt-
2005  Internetpräsenzen der Ludwigshöhe und Ludwigsklause gehen online. Der "Bessunger Hausberg"erobert die "Welt"
Ende 2005 Die S.Toeche-Mittler Verlagsbuchhandlung GmbH Darmstadt verlegt das Buch über "die Geschichte der historischen Ausflugsziele rund um die Ludwigshöhe".

2006

2006 Die Stadt Darmstadt (Darmstadt-Marketing) nimmt zweistündige Ludwigshöhe-Führungen in ihr Programm auf. Diese werden gut angenommen.
2006 Vor 100 Jahren – Ausbau zum großen Hotel-Restaurant – Errichtung des Musiktempels
2006  Die Ludwigshöhe und die Ludwigsklause werden zusehends stärker frequentiert. Ludwigsklause, Aussichtsterrasse und Turm erfreuen sich wachsender Beliebtheit
2006  April - Veröffentlichung des Buches " Der Bismarckturm und Waldpark Marienhöhe - Historische Ausflugsziele rund um die Ludwigshöhe" im wiederum vollbesetzen Saal des Prinz-Emil Schlösschen in Darmstadt-Bessungen. Ebenso erhältlich in jeder Buchhandlung, in der "Ludwigsklause" und über die "Ludwigshöhe"-Internetseiten.
2006  April - Ludwigshöhe wird Filmdrehort . Bundesjustizministerin Brigitte Zypries spielt in einer kleinen Nebenrolle mit.
2006  Stetig wachsende Informationsmaterialien (Bücher, Flyer, hist. Fotos etc...) werden in der Ludwigsklause angeboten und verkauft. Historische Fotos der Ludwigshöhe schmücken den Gastraum.
2006 „30 Jahre Bürgeraktion Ludwigshöhe“ heute: Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe e.V
2006 August - Basierend auf dem Buch "Der Bismarckturm und Waldpark Marienhöhe" formiert sich das Projekt "Waldpark Marienhöhe". Die Bessunger Interessengemeinschaft (BiG) unter dem Vorsitz von Irene Jost-Göckel und das Forstamt Darmstadt/ Hessen Forst und sein Leiter Dr. Arnulf Rosenstock werden Schirmherren und Mitorganisatoren. Das Projekt "Waldpark Marienhöhe" will den historischen Waldpark Marienhöhe aus dem 19.Jahrhundert für die Besucher der Ludwigshöhe und für die Waldspaziergänger wieder attraktiver und zugänglicher machen. Nur 5 Minuten von der Ludwigshöhe entfernt soll der "Marientempel" symbolisch wieder auferstehen und die historischen Wegführungen sollen die Besucher zum Spazierengehen einladen. Ebenso sollen historische Sichtachsen in die Rheinebene und zur Bergstraße wieder freigeschlagen und der ehemalige "Neue Marientempel" (der heutige "Schembs-Tempel" ) renoviert werden.
2006  21.August30 Jahre „Ludwigsklause“ Fest auf der Ludwigshöhe
2006 August/September - Die S.Toeche-Mittler Verlagsbuchhandlung GmbH Darmstadt  verlegt eine Wanderkarte mit "Historischen Ausflugszielen rund um die Ludwigshöhe"
Herbst 2006  Die Bürgeraktion Bessungen/ Ludwigshöhe beginnt mit den Planungen zum Jubiläum 125 Jahre Ludwigsturm auf der Ludwigshöhe im folgenden Jahr 2007
2006 Oktober Veröffentlichung  der Wanderkarte " Wanderkarte - Historische Ausflugsziele rund um die Ludwigshöhe ". Erhältlich in jeder Buchhandlung, in der "Ludwigsklause" und über die "Ludwigshöhe"-Internetseiten.
Herbst 2006 Die Ludwigshöhe ist auch dieses Mal wieder fester Bestandteil des dritten Waldkunstpfades . Erster Waldkunstpfad war im Jahr 2002.
Herbst 2006 Beauftragung des Architekturbüros Hennemann mit der Bauvornafrage von der bauverein AG Darmstadt - Freie Mitarbeit am Projekt Ausflugscafe Ludwigshöhe im Architekturbüro Hennemann von Jutta Heyd und Thomas Deuster
2006 Oktober Bundesjustizministerin Brigitte Zypries informiert sich bei einem eigens auf der Ludwigshöhe einberaumten Ortstermin mit Dipl.-Ing. Thomas Deuster über das Zukunftsprojekt "Ausflugscafe Ludwigshöhe"
2006 November - Einweihung des wiederauferstandenen Marientempels, der historischen Wege und der Sichtachsen inklusiv einer Informationstafel im "ehemaligen Waldpark Marienhöhe ". Ein ehemals beliebtes historische Ausflugsziel der Besucher der Ludwigshöhe entsteht nach einer Idee von Thomas Deuster und Peter Fischer neu / Schirmherren und Sponsoren - Bessunger Interessengemeinschaft - Hessen-Forst Forstamt Darmstadt . Weitere Sponsoren werden gewonnen wie z.B: bauverein AG Darmstadt, Heag Südhessische Energie AG HSE, Merck KGaA, Sparkasse Darmstadt, Steinmetzbetrieb Wittmann Darmstadt . Über 200 Interessierte wohnen der Veranstaltung bei.   -Historie wird lebendig-
2006 Dezember  Die Fahne auf dem Ludwigsturm wird eingeholt. Eine neue Fahne soll am 1.Mai 2007 wieder aufgezogen werden.
2006 Dezember - Das Buch "Die Ludwigshöhe - Der Bessunger Hausberg " erscheint in der 4. überarbeiteten Auflage im Toeche-Mittler Verlag Darmstadt. Die bauverein AG Darmstadt unterstützt dieses Buch mit einer doppelseitigen Anzeige.

2007

2007  Projekt "Waldpark Marienhöhe" wird fortgeführt.
Nächste Schritte sind in Planung und sollen im Frühjahr, Sommer und Herbst 2007 verwirklicht werden.
2007  Frühjahr  Einreichen der Bauvoranfrage Ausflugscafe Ludwigshöhe Ende Januar über das Architekturbüro Hennemann / Bickenbach - Auftraggeber bauverein  AG Darmstadt.
2007  Februar - Limitierter Jubiläumsaufkleber "125 Jahre Ludwigsturm" von  Bürgeraktion Bessungen Ludwigshöhe Mitglied Wolfgang Emmerich ab sofort in der "Ludwigsklause" auf der Ludwigshöhe und beim Wein Gies in der Bessunger Straße in Darmstadt erhältlich
2007  März - Im Zuge des Turmjubiläums in diesem Jahr werden Verschönerungsarbeiten am Ludwigsturm und die Renovierung der sanitären Einrichtung der "Ludwigsklause" durch die Bürgeraktion Bessungen/Ludwigshöhe beschlossen und in Angriff genommen. Saniert werden soll der komplette Ludwigsturm aber erst im Jahr 2008.
2007  12.April Jahreshauptversammlung der Bürgeraktion Bessungen/Ludwigshöhe - Mit Wiederwahl von Charly Landzettel zum 1. Vorsitzenden der BBL - ebenso Wiederwahl der übrigen Vorstandsmitglieder auf weitere 2 Jahre
2007   Apropos Ludwigsturm....... Am 12.April 2007 wurde auf dem Ludwigsturm der wissentlich erste Heiratsantrag gemacht und auch angenommen. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!!
2007   21.APRIL: PRESSEMELDUNG IM DARMSTÄDTER ECHO - "AMERIKANER VERLASSEN DARMSTADT" ABZUG DER AMERIKANISCHEN NATOVERBÄNDE AUS DARMSTADT BIS ENDE SEPTEMBER DES JAHRES 2008.  AUCH DADURCH BETROFFEN "JEFFERSON VILLAGE" UND "CAMBRAI-FRITSCH KASERNE" UNTERHALB DER LUDWIGSHÖHE. MEHR INFOS SIEHE "LUDWIGSHÖHE VISION". EINE NEUE UND WICHTIGE SITUATION ENTSTEHT FÜR DIE LUDWIGSHÖHE!
2007  1.Mai: Eine neue Fahne weht wieder auf dem Ludwigsturm!!
2007  Sommer - Öffentlichkeitsarbeit durch die bauverein Ag Darmstadt, Architekturbüro Hennemann und der Projektgruppe Ausflugscafe Ludwigshöhe bis zur Klärung der Genemigungsfähigkeit über das Bauamt Darmstadt
2007  5.August
 Turmfest auf der Ludwigshöhe. mit Modenschau, Ponyreiten, Spielepark (Leos Spielpark) , Shuttle Service mit Peter Dinkel und seinem Heiner-Liner, Ponyreiten und Bewirtung durch die Ludwigsklause, Salms Imbiss und der Bürgeraktion Bessungen Ludwigshöhe BBL.
2007  August-September: Die Pressein und um Darmstadt veröffentlicht in ihren verschiedenen Ausgaben das Interesse der bauverein AG Darmstadt am Projekt "Neubau Ausflugscafe Ludwigshöhe". Die durch die bauverein AG finanzierte Bauvoranfrage wurde durch des Architekturbüro Hennemann aus Bickenbach eingereicht, welches zuvor von der bauverein AG Darmstadt damit beauftragt wurde. Alle Projektpläne und architektonische Ausarbeitungen wurden zuvor vom Architekturbüro Hennemann in eigener Projektarbeit erarbeitet, entwickelt und danach der Bauverein AG vorgelegt, die daraufhin den Entschluss fasst eine Bauvoranfrage zu stellen. Für die Bauvornafrage wurden diese Pläne nochmals durch das Architekturbüro Hennemann, speziell von Dipl.-Ing. Architektin Bettina Hennemann und ihrer Mitarbeiterin Dipl.-Ing. für Architektur Jutta Heyd, überarbeit. Die Ausarbeitungen  basieren auf der Idee des  Dipl.-Ing für Bauingenieurwesen Thomas Deuster , die auch in  seinem  Buch "Die Ludwigshöhe-Der Bessunger Hausberg " (S.Toeche-Mittler Verlagsbuchhandlung GmbH - Darmstadt) veröffentlicht wurde. Diese sieht vor, dass bisherige Ausflugslokal "Ludwigsklause"  neu zu bauen und an die historische Aussichtsterrasse mit Blick auf Darmstadt zu versetzen. Presseberichte im Darmstädter Echo, in der Frankfurter Allgemeine Zeitung und in den Bessunger Neue Nachrichten folgen und stossen auf reges Interesse.
2007  September. Der Zugriff auf die Luhö-Internetseite nimmt enorm zu. Große Resonanz in Bezug auf die Bauvoranfrage. Eine Frage/Antwort Plattform wird datraufhin auf der Internetseite ins Leben gterufen. FAQ.. Diese bietet die Möglichkeit eigene Fragen einzureichen . Weiterhin wird somit Gerüchten und falschen Informationen in Bezug auf das Projekt die Grundlage entzogen.
2007  Ende Juli 2007  Unbekannte zerstören teilweise den imaginär wiederauferstandenen Marientempel im ehemaligen Waldpark Marienhöhe. Strafanzeige wird gestellt und die Reste der Zerstörung gesichert. Einzelne Hinweise gehen ein!
2007  24.September "125 Jahre Ludwigsturm " - Offizielle Festveranstaltung auf der Ludwigshöhe. Über 100 geladene Gäste, darunter lokale Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur feierten den 125. Geburtstag des Ludwigsturms auf der Ludwigshöhe. Neben Festreden vom 1.Vorsitzenden der BBl Erich "Charly" Landzettel, von Forstamtsleiter Prof. Dr. Arnulf Rosenstock und von Oberbürgermeister Walter Hoffmann wurde die Veranstaltung von Jagdhornbläsern des Jagdklub Darmstadt und vom Bessunger Männergesangsverein "Chor 2000 Darmstadt" und ihren musikalischen Darbietungen umrandet. Auch hier wird das Projekt der Umsetzung und Umgestaltung der Ludwigsklause wohlwollend erwähnt und Unterstützung zugesagt.
2007  Oktober. Die Ludwigsklause rüstet sich gegen das Rauchverbot in der Gaststätte. Ein geschützter Sitzplatz vor der Ludwigsklause lässt die Raucher nicht im Kalten stehen.
2007  Oktober. Ein Sponsor des Projekts "Waldpark Marienhöhe", Henning Wittmann und sein Steinmetzbetrieb "Wittmann" aus Bessungen, reparieren die Stelen im Waldpark Marienhöhe unentgeltlich. Eine großartige Geste des Bessunger Traditionsbetriebes.
2007  Dezember. Kurz bevor der beliebte Nikolaus samt Christkind am 6. Dezember die Luhö besucht, wird in die Ludwigsklause eingebrochen. Srafanzeige wird gestellt und der Schaden aufgenommen. Die Bewirtung kann zum Glück ohne Probleme weiter aufrecht erhalten werden.

2008

Die Ludwigsklause wird im Buch "Wo die Nacht den Doppelkorn umarmt-Fast 600 mal Essen, Trinken & Tanzen - Darmstadt , Odenwald, Bergstraße, Ried" beschrieben und empfohlen. Auch das Zukunftsprojekt "Neubau Ausflugscafe Ludwigshöhe" wird dabei lobend erwähnt.

2008 Februar.
 Erste Arbeiten für den neuen Waldspielplatz auf der Ludwigshöhe gegenüber der Ludwigsklause  beginnen.
2008 Frühjahr. Ein Container wird durch die Bürgeraktion Bessungen/Ludwigshöhe hinter der Ludwigsklause aufgestellt, um sperrige Güter aus dem Nebenraum der Ludwigsklause zu entfernen.
2008 März.  Ein Sturm deckt große Teile der Ludwigsklause ab und verursacht erheblichen Sachschaden. Durch die sofortige Hilfe der Bürgeraktion Bessungen/ Ludwigshöhe und eines Dachdeckerbetriebes, war zu keiner Zeit der Ausschank und die Bewirtung in der Ludwigsklause gefährdet.
2008 April . Der Spielplatz ist fertig! Inoffizielle Einweihung wurde schon gefeiert, offizielle erst am 27. April beim Turmfest der BBL.
2008 April . Die Ludwigshöhe ist fester Bestandteil des "Sieben-Hügel-Steiges" des Dr. Arnulf Rosenstock
. Seitdem können die Wanderer dieses 12,5 km langen Wandererlebnisses auf dem Hausberg Bessungens eine Rast einlegen und die schöne Aussicht vom Ludwigsturm und von der historischen Aussichtsterrasse, dem "Balkon Darmstadts" ebenso genießen.
2008 Sommermonate. Die "Ludwigsklause" erfreut sich immer mehr steigender Beliebtheit, die Ludwigshöhe entwickelt sich zum gerne und viel besuchten Ausflugsziel am Rande Darmstadts für alle Altersgruppen.
Neuigkeiten im fünf Minuten von der Ludwigshöhe entferneten Waldpark Marienhöhe künden sich an. Die Ludwigshöhe wird dadurch profitieren und beide historischen Orte werden dadurch nochmals näher zusammen wachsen und sich gegenseitig untertsützen. Mehr Infos unter: www.waldpark-marienhoehe-darmstadt.de.
2008 August. An der historischen Aussichtsterrasse wird von der Bürgeraktion Bessungen/Ludwigshöhe (BBL) eine Tafel befestigt, die dem Besucher der Ludwigshöhe die Umgebung näch dem Motto "Was sehe ich wo?" erläutert und näher bringt.
Bei Erdungsarbeiten für den im Frühjahr aufgestellten Container stößt man abermals auf Mauerwerk und auf eine Bodenplatte des ehemaligen Hotel-Restaurants Ludwigshöhe. Wieder werden Stimmen laut, die vermuten, dass weiterhin das alte Kellergewölbe, des durch die Wehrmacht gesprengten und angezündeten Hotel-Restaurants "Ludwigshöhe" nach wie vor existent sein könnten und nur unter einer Erdschicht begraben worden sind.
Peter Dinkel bietet ab sofort einen Shuttel-Service mit seinem Heiner-Liner zur / auf und um die Ludwigshöhe an. Infos am linken Menürand.
Die Ludwigshöhe wird auch im Buch von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries "Darmstadt, wo es am schönsten ist - 66 Lieblingsorte" beschrieben. Autor ist auch hier der Bessunger Buchautor und Dipl.Ing. Thomas Deuster
2008 September. Der vierte Waldkunstpfad wird auf der Ludwigshöhe eröffnet und sorgt mit seiner unterschiedlich dargebotenen Kunst wieder einmal für kontroverse Diskussionen unter den Besuchern. Mehrere Gäste der Ludwigsklause wünschen sich zusätzlich zum "Darmstädter Pils" auch "Grohe-Bier" in der Ludwigsklause. "Darmstädter Traditionsbier sollte der Besucher auch auf der Luhö dringe könne. - Tradition verpflichtet!!" Wir lassen uns überraschen was der Chef der Darmstädter Privatbrauerei, Wolfgang Koehler, möglich macht!!
Das Buch "Die Ludwigshöhe - Der Bessunger Hausberg" und "Der Bismarckturm und Waldpark Marienhöhe" werden demnächst als 5. (!) bzw. als 2. ergänzte und überarbeitete Auflage wieder erhältlich sein.
2008 September. Durch den Abzug der Amerikaner aus der Jefferson-Village nahe der Cambrai-Fritsch Kaserne wird nun auch wieder der Gedenkstein des Rodelunglücks von 1909 begehbar werden   (Dort an dieser Stelle  verunglückten 6 Soldaten, davon 3 von ihnen tödlich). Noch im September oder aber Anfang Oktober 2008 wird daher bei der Bürgeraktion Bessungen/ Ludwigshöhe ein Antrag gestellt werden, sich diesem Stein anzunehmen und ihn als Pate vor Unheil und Verfall zu retten. Es wäre ein immenser Verlust, wenn durch Unachstamkeit oder Fahrlässigkeit dieser historischer Ort für immer verschwinden würde.   


Genauere Informationen über die Bücher bezüglich der Geschichte der Ludwigshöhe finden Sie in der Menüleiste am linken Bildrand unter "Literatur" .